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Berufspolitik

Zu berufspolitischen Fragen verweisen wir auf folgende Seiten:

Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT)

Vereinigung analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP)

Landespsychotherapeutenkammer (LPK)

Landesärztekammer (LÄK)

Verband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (VVPS)

 

Aus aktuellem Anlass:

Altersgrenze

Die Altersgrenze von 68 Jahren wird zum Jahresende 2008 aufgehoben.

 

Praxisverkäufe

In Arbeitsgruppen werden verschiedene berufspolitische Themen diskutiert. So hat das IPPF das aktuelle Thema Verkäufe von ärztlichen und psychologischen Psychotherapiepraxen wegen hoher Verkaufssummen institutsintern diskutiert. Eine verbindliche Rechtsprechung zu diesem Thema gibt es nicht. Die Psychotherapieverbände mahnen zur Mäßigung bei der Preisgestaltung. Der Verkehrswert psychotherapeutischer Praxen ist erheblich geringer einzuschätzen als bei sonstigen ärztlichen Praxen, da die psychotherapeutischen PraxisnachfolgerInnen in der Regel mit ihrem Klientel neu beginnen müssen. Anfallende Leistungen bei der Praxisübergabe sollten als kollegiale Leistungen zwischen den Generationen aufgefasst werden; außerordentliche Leistungen und Sachwerte sind angemessen verhandelbar. Hohe Summen bei Praxisverkäufen gereichen der analytischen Weiterbildung gegenüber anderen Methoden mit weniger kostspieliger Weiterbildung eventuell zum Nachteil. Jobsharing über längere Zeit ermöglicht, wenn die grundsätzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, neben anderen Kriterien ein bevorzugtes Anrecht der Praxis-Suchenden auf die Übernahme einer Praxis. Die Praxisübergabe erfolgt an unserem Institut bevorzugt an eigene Kandidaten und zu einem moderaten Preis.